Erdbestattung - Trauerhilfe Niederrhein

Erdbestattung im Landkreis Kleve

Für Bedburg-Hau, Goch, Kalkar und NRW

Die klassische Erdbestattung ist die älteste und in unserer Heimat tief verwurzelte Form der letzten Ruhe. Sie schenkt Hinterbliebenen einen Ort der Trauer, des Gedenkens und der Begegnung – einen Ort, an dem der Verstorbene in geweihter Erde gebettet wird und Angehörige über Generationen hinweg einen festen Platz zum Innehalten haben.

Im Landkreis Kleve, in den Städten Goch, Bedburg-Hau, Kalkar und den umliegenden Ortschaften, wird die Erdbestattung im Sarg nach wie vor von vielen Menschen gewählt. Sie verbindet jahrhundertealte Tradition mit der Gewissheit, einen würdigen, pflegbaren und dauerhaften Ruheort zu schaffen. Ob in einem religiösen Rahmen mit der Begleitung eines Priesters oder Pfarrers oder in einer weltlichen, freien Trauerfeier – die Erdbestattung lässt Raum für persönliche Gestaltung, kulturelle Bräuche und individuelle Abschiedsrituale.

Als Trauerhilfe Niederrhein sind wir in der Region verwurzelt und kennen die örtlichen Friedhöfe, die kirchlichen Strukturen und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen hier. Wir begleiten Sie mit Einfühlungsvermögen, Erfahrung und der gebotenen Diskretion – ob Sie sich für eine katholische, evangelische, muslimische, jüdische oder freie, weltliche Bestattung entscheiden.

Wir stellen sicher, dass jeder Abschied so gestaltet wird, wie es Ihren Vorstellungen und den Wünschen des Verstorbenen entspricht.

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Was ist eine klassische Erdbestattung?

Die klassische Erdbestattung ist die traditionelle Form der Bestattung, bei der der Verstorbene in einem Sarg in einem Erdgrab beigesetzt wird. Das Grab befindet sich auf einem öffentlichen oder kirchlichen Friedhof und dient als dauerhafter Ort des Gedenkens.

Wir koordinieren folgenden Ablauf für Sie:

Ärztliche Totenbescheinigung und Anmeldung beim Standesamt

Nach dem Versterben wird durch einen Arzt der Tod festgestellt und eine Totenbescheinigung ausgestellt. Wir kümmern uns für Sie um die erforderliche Anmeldung beim Standesamt des Sterbeortes (z. B. in Goch, Bedburg-Hau oder Kalkar) und besorgen alle notwendigen Dokumente.

Aufbahrung und Abschiednahme

Der Verstorbene kann in unserem Abschiedsraum aufgebahrt werden, sodass Angehörige und Freunde in einem geschützten Rahmen Abschied nehmen können. Die Aufbahrung kann auch in der heimischen Umgebung oder in einer Friedhofskapelle erfolgen – wir beraten Sie gerne.

Die Trauerfeier

Die Trauerfeier findet in der Regel in der Friedhofskapelle, einer Kirche oder an einem anderen Ort Ihrer Wahl statt. Sie kann religiös oder weltlich gestaltet sein – mit individuellen Texten, Musik, persönlichen Erinnerungen und je nach Wunsch mit der Begleitung eines Geistlichen oder eines freien Trauerredners.

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Die Beisetzung

Nach der Trauerfeier wird der Sarg zum vorbereiteten Erdgrab getragen. Dort erfolgt die Beisetzung – im Anschluss an die Zeremonie oder in einem stillen Rahmen. Die Grabstelle wird anschließend geschlossen und steht für die Dauer der Ruhefrist als Ort der Trauer und des Gedenkens zur Verfügung.

Grabpflege und Grabgestaltung

Nach der Beisetzung kann das Grab individuell gestaltet werden – mit einem Grabstein, Bepflanzung und persönlichen Elementen. Die Grabpflege kann von Angehörigen selbst übernommen oder durch einen Gärtner erledigt werden.

 

 

 

 

 

Religiöser Abschied

Im Landkreis Kleve ist die Bevölkerung traditionell stark von der katholischen und evangelischen Kirche geprägt. Viele Menschen wünschen sich daher eine Bestattung im Rahmen ihres Glaubens.

Katholische Erdbestattung

Die katholische Bestattung umfasst in der Regel eine heilige Messe oder einen Trauergottesdienst in der Pfarrkirche oder der Friedhofskapelle. Ein Priester begleitet die Trauerfeier, es werden Fürbitten gesprochen, die Heilige Schrift gelesen und der Verstorbene mit Weihwasser gesegnet. Die Beisetzung erfolgt in geweihter Erde – häufig auf einem katholischen Friedhof oder einem katholischen Teil des kommunalen Friedhofs.

Evangelische Erdbestattung

Im evangelischen Verständnis steht die Auferstehungshoffnung im Mittelpunkt. Die Trauerfeier wird von einem Pfarrer gestaltet, oft mit Liedern, Bibelworten und persönlichen Worten der Erinnerung. Die Beisetzung erfolgt auf einem evangelischen oder kommunalen Friedhof.

Weitere religiöse Bestattungen

Auch für muslimische, jüdische oder andere religiöse Bestattungen stehen wir als Partner zur Verfügung. Wir arbeiten mit den entsprechenden Gemeinden und religiösen Einrichtungen in Goch, Bedburg-Hau, Kalkar und der Region zusammen, um eine respektvolle und den religiösen Vorschriften entsprechende Bestattung zu gewährleisten.

Kirchen im Landkreis Kleve

Für viele Menschen ist die Begleitung durch ihre Kirchengemeinde ein wesentlicher Bestandteil einer würde vollen Erdbestattung. Im Landkreis Kleve gibt es ein dichtes Netz an katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, die Ihnen in der Zeit der Trauer mit seelsorgerischer Begleitung, der Gestaltung von Trauergottesdiensten und der Durchführung der Beisetzung zur Seite stehen.

Als Trauerhilfe Niederrhein arbeiten wir eng mit den Kirchengemeinden in Goch, Bedburg-Hau, Kalkar und der gesamten Region zusammen. Wir koordinieren für Sie alle Abläufe mit der zuständigen Gemeinde und stellen sicher, dass die Trauerfeier ganz im Sinne des Verstorbenen und Ihrer Vorstellungen gestaltet wird.

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Weltlicher Abschied

Immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung ohne religiöse Bindung – stattdessen im Mittelpunkt steht das gelebte Leben, die Persönlichkeit des Verstorbenen und ein individueller, freier Abschied.

Was zeichnet eine weltliche Erdbestattung aus?

  • Freie Trauerrede:
    Ein freier Trauerredner oder ein persönlicher Wegbegleiter hält eine individuelle Rede, die das Leben, die Werte und die Persönlichkeit des Verstorbenen würdigt.
  • Freie Musikwahl:
    Von Klassik über Pop bis hin zu Jazz – die musikalische Gestaltung erfolgt ganz nach den Wünschen des Verstorbenen oder der Angehörigen.
  • Individuelle Gestaltung:
    Persönliche Gegenstände, Fotos, Rituale wie das gemeinsame Werfen von Blumen oder das Entzünden von Kerzen können Teil der Feier sein. Mehr erfahren…

    Die Trauerfeier kann in unserer Trauerhalle, aber auch an einem neutralen Ort stattfinden.

  • Keine konfessionellen Vorgaben:
    Es gibt keine Gebete, keine liturgischen Elemente – die Feier ist ausschließlich auf den Verstorbenen und seine Hinterbliebenen ausgerichtet.

Wir arbeiten mit erfahrenen freien Trauerrednern im Landkreis Kleve zusammen, die einfühlsam und authentisch eine persönliche Zeremonie gestalten – ganz nach Ihren Vorstellungen.

Häufig gestellte Fragen zur Erdbestattung im Landkreis Kleve

Ihre Frage wurde nicht beantwortet?

Dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail:

Tel: +49 2821 6110

E-Mail: info@trauerhilfe-niederrhein.de

 

Im Landkreis Kleve gibt es zahlreiche Friedhöfe, die für Erdbestattungen genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem die kommunalen Friedhöfe in Goch (Hauptfriedhof, Ortsteilfriedhöfe), Bedburg-Hau (Friedhof am Pastoratsweg, Ortsteilfriedhöfe), Kalkar (Friedhof am Kalkarer Berg, Ortsteilfriedhöfe) sowie die Friedhöfe in den umliegenden Städten und Gemeinden wie Kleve, Kevelaer, Uedem und Weeze. Je nach konfessioneller Zugehörigkeit gibt es auch reine katholische oder evangelische Friedhöfe. Wir beraten Sie gerne, welcher Friedhof für Ihre Wünsche am besten geeignet ist.

Eine Erdbestattung ist die traditionelle Beisetzung eines Verstorbenen in einem Sarg im Erdreich. Sie findet in der Regel auf einem Friedhof statt . In Nordrhein-Westfalen ist gesetzlich festgelegt, dass die Bestattung frühestens 24 Stunden nach dem Tod und grundsätzlich innerhalb von 10 Tagen nach Eintritt des Todes erfolgen muss.

Im Kreis Kleve, beispielsweise auf den kommunalen Friedhöfen der Stadt Kleve, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Grabarten. Dazu gehören Wahlgräber, bei denen Sie Lage und Größe (oft ca. 1,20 m x 2,40 m für eine Einzelstelle) frei wählen können, und Reihengräber, die in der vorgegebenen Reihenfolge vergeben werden. Auch Familiengräber (mehrstellig) sind möglich.

Die Wahl der Kleidung ist eine sehr persönliche Entscheidung. Sie können den Verstorbenen in seiner eigenen Kleidung (z. B. dem Lieblingsanzug, dem Kleid, das er gerne trug, oder schlichter Alltagskleidung) bestatten lassen. Viele entscheiden sich für spezielle Totenkleidung (Totenhemd), die vom Bestattungsinstitut angeboten wird. Wichtig ist, dass die Kleidung aus Naturmaterialien besteht, da synthetische Stoffe den Verwesungsprozess verlangsamen können.

Ja, der Sarg muss aus einem natürlich verrottbaren Material bestehen (meist Holz). Metallbeschläge oder Kunststoffteile sind nur in geringem Umfang zulässig. Bezüglich der Grabgestaltung gibt die Friedhofssatzung der jeweiligen Gemeinde (z. B. der Stadt Kleve) die Rahmenbedingungen vor. Dort ist geregelt, wie groß Grabsteine sein dürfen und welche Bepflanzung erlaubt ist,

Die Kosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen:

  • Gebühren für den Friedhof: Nutzungsrecht für das Grab (z. B. für 30 Jahre), Leichenhalle, Erdbestattungsgebühr  .
  • Leistungen des Bestatters: Überführung, Versorgung, Sarg, Organisation der Trauerfeier.
  • Kosten für den Steinmetz: Grabstein und Grabeinfassung.
  • Eventuell Grabpflegekosten, wenn Sie die Pflege nicht selbst übernehmen möchten

Kontaktieren Sie uns, wir klären sie transparent über die entstehenden Kosten auf.